Die letzten paar Tage auf der Südinsel

Montag, 11.08.2014

Hallöchen,

also wir sind gerade dabei Queenstown zu verlassen, aber was machen! Ein Tag im Schnee, doch woher sollte ich wissen wie das in Neuseeland aussieht =P

Ich dachte das es wie in den Skigebieten ist in denen ich mich bissher aufgehalten habe, also Piste bis ins Dorf wo dann Bars etc. sind! In Neuseeland war das etwas anders 12km Schotterpiste bis auf etwa 2km höhe =)

Da war dann eine kleine Piste mit ein paar Liftchen, wirklich nichts großes, aber für Ivan und Seth die noch nie in einem Skigebiet waren der Himmel auf Erden :D

Also haben wir den Tag damit verbracht im Schnee zu spielen! Mit unserem selber zusammen gesuchten Schlitten den Hang hinunter zu sausen und natürlich eine Schneeschlacht zu führen.

Zum Glück hatte ich mit Ivan noch eine Rechnung offen und nun weiß er was einseifen bedeutet :O

Auf dem Weg zum 15km + 12km entfernten Städtchen haben wir noch kurz eine gute Tat vollbracht und einen Australier in Anhalter Not mitgenommen.

Im kleinen Städchten Wanaka angekommen sah man dann sowas wie Skibars etc. , aber irgendwie kam da nicht so der Pistenflaire mit rüber!

Seth und Ivan hatte ddas Schneefiber gepackt sie wollten unbedingt Ski oder Snowaboard fahren gehen, wie konnte ich da nein sagen. So ging es am nächsten Morgen ins Treble Cone Skigebiet.

Auch nix wirklich großes, aber immerhin Schnee! Bevor Ivans Anfängerkurs anfing hab ich den beiden versucht ein paar Basics zu vermitteln. Danach war Seth dann auf sich alleine gestellt und am Ende des Tages verlies er auch endlich den Kinderlift und wagte sich auf en großen Berg. Das runter kommen war nun kein Snowboardfahren, aber was will man nach einem Tag im Schnee erwarten. Ich denke er hat seinen Job ganz gut gemacht, ebenso Ivan der am Ende die ganze Kinderpiste runter rutschte ohne den Boden zu küssen :D

Nach einem schönen Snowboardtag, wollte ich wieder mal etwas Weg gut machen, aber leider war der Haast Pass gesperrt und machte mir einen Strich durch die Rechnung!

 

Also am nächsten Morgen so früh wie möglich los und es bis zum Franz Joseph Gletscher schaffen, der war dann eher eine Enttäuschung. Da man nicht wirklich viel gesehen hat, aber das Bad im Gletscherfluss danach war schön erfrischend. (Drittes kaltes Gewässer in das ich Ivan gekriegt hab :D)

Da wir am nächsten Morgen den View of views (Den Ausblich der Ausblicke) sehen wollte, mussten wir etwas zurück fahren und auf das Morgengraun warten.

 

Der View of views war ganz schön, aber nach dem Sonnenaufgang am Lake Tekapo war das eher eine 7 auf der 10er Skala!

Es ging weiter über die schöne und raue Westküste, vorbei an Regenwald der sich ins Meer ergiest und den Südalpen im Hintergrund. Leider mussten wir dann wegen der Motorleuchte in Greymouth einen kleinen Zwischenstopp einlegen, doch nach 2 Stunden war das Problem (das keins war) gelöst und der Weg in Richtung Abel Tasman National Park ging weiter!

Am nächsten Tag besuchten wir dann die Pupu Quelle, eine heilige Stätte der Maori, aber auch die reinste Süßwasserquelle der Welt und die größte Quelle Neuseelands. Für Ivan das Highlight des Trips, danach ging es noch zum Farewell Spit, eine Sanddüne die sich einige Kilometer in die Cook Strait zwischen Süd und Nordinsel erstreckt. Eins meiner Highlights, da zum einen gutes Wetter war, die Sanddüne super schön war und wir durch Zufall einen Stock wie den von Gandalf (Herr der Ringe) entdeckten und somit die ganze Zeit eine Art Rollenspiel spielten :DIvan als Pinienzapfen Junge (selbst erfundener Charakter) musste in einem Kampf gegen mich (Gandalf) antreten=)

 

Nach diesem Highlight reichen Tag schlugen wir das letzte Lager als Gruppe auf, da Seth uns am nächsten Tag verlassen würde!

Um das nochmal gebührend zu feiern fuhren wir zu einem Wasserfall und schwammen alle zusammen im eiskalten Wasser=P

Danach setzten wir Seth in einem kleinen Städtchen aus und machten uns auf den Weg zur Fähre! Ivan bettelte mich an auch mal fahren zu dürfen (hatte er vorher nicht gemacht) und ich hatte natürlich nichts dagegen. Allerdings bereute ich diese Entscheidung bald!

In Equador gibt es wohl keine Straßen wie in Neuseeland, bzw. da muss man wohl um einiges sicherer fahren als in Neuseeland. Wer auf einer Straße wo 100km/h ist konstant 70km/h fährt und bei jedem entgegend kommenden Auto erstmal auf 50 km/h runterbremst hat keinen guten Status bei mir =P

Und das schlimmste, obwohl er so langsam war, habe ich mich nichtmal sicher gefühlt =(

Aber der Höllentrip war nach 1 1/2 Stunden vorbei und wir schlugen das vorletzte Nachtlager auf. Am nächsten Morgen wachte ich alleine auf, brachte den Van auf vordermann und checkte in die Fähre ein, pünktlich zum verlassen des Autos wachte Ivan dann auch langsam auf. Schlafmütze!

Die Fährfahrt durch den Sound war super schön, fast so schön wie die Fahrt im Milford Sound, allerdings war diese um einiges länger :D

 

In Wellington angekommen besuchte ich meine baldige Reisepartnerin, mein Bauchgefühl sagte mir nochts gutes vorraus und das sollte sich auch bald herrausstellen, aber dazu mehr im nächsten Beitrag.

 

Nach dem Besuch bei Lisa fuhren wir in die City und schauten uns das Te Papa Museum ein, das wohl beste und vorallem größte Museum in Neuseeland, viele interessante Themen über die Geschichte der Maori, die europäischen Einwanderer und ganz wichtig die Geologischen aktivitäten in Neuseeland (Vulkane etc.)!

Am Abend gingen wir dann noch auf ein Couchsurf Treffen um unser letztes gemeinsames Getränk ein zu nehemen.

Da wir allerdings um 3 Uhr wieder aufstehen mussten war auch wirklich nach einem Drink Schluss.

Am nächsten Morgen ging es also ganz früh schonmal zum Flughafen und es hieß Abschied nehmen vom kleinen Equadorianer den ich doch so fest ins Herz geschlossen hatte!

 

Also nutzte ich den früh angebrochenen Tag um mich endlich mal wieder zu duschen und ein paar Dinge für Zuhause zu regeln, natürlich blieb ich auch wieder etwas im Internet hängen, aber wenn man um 3 Uhr aufwacht sind 2 Stunden wie nichts :D

 

Nun also auf der Nordinsel angekommen geht die Geschichte demnächst weiter!

Bis dahin

Schöne letzte Grüße aus Neuseeland

 

Nille

Der Raue Süden

Freitag, 08.08.2014

Hallo und weiter in der Geschichte.

 

Wir verliesen also Dunedin und machten uns auf zum Caitlins Forest. Was wir erwarteten war einschöner Regenwald und ein versteinerter Wald!

Doch die Landschaft hatte sehr viel mehr zu bieten.

Als wir endlich unseren Schlafplatz direkt am Meer gefunden hatten sahen wir nicht was uns am Morgen erwarten sollte. Direkt am Meer nur ein paar Häuser im Umkreis von ein paar Kilometern. Aber direkt nebenan ein kleiner Pfad zu einem Blowhole, eine bestimmte Felsformation bei der sich das Wasser bei Flut so aufstaut das es wie eine Fontäne aus dem Boden schießt. Leider war das Wetter zu gut um dieses Naturschauspiel bewundern zu dürfen=(

Um den Tag nicht so verfliegen zu lassen verließen wir unseren Standort und machten uns auf den Weg zurück auf den Highway. Erst jetzt sah ich wo ich am Abend zuvor überall lang gefahren war, Wortwörtlich über Stock und Stein! Aber was man am Starßenrand sah war einfach wundervoll. Alles vom kleinen Regenwald bis hin zu langezogenen Deltas wo sich die kleinen Flüsse aus dem Landesinneren mit dem pazifischen Ozean vereinten.

Der nächste Ort stand nicht auf der Liste und war daher kompletter Zufall, ein guter um das ein zu gestehen. Nugget Point, ein alter kleiner Leuchtturm und direkt nebenan ein Observatorium für die hier ansäßigen Blauaugenpinguine. Jackpot und alles "for free" :D

Wir verbrachten also den Tag am nahe gelegenen Strand, allerdings nichts mit Badehose, nicht bei 10°C. Aber für ein paar nette Strandspaziergänge war es mehr als gut. Wir warteten eigentlich nur auf den Abend um endlich eine paar Pinguine aus dem Wasser kommen zu sehen, doch wie Ivan eingestand waren die wohl auch equadorianischer Abstammung. Sie waren nämlich nicht zum abgemachten Zeitpunkt am Strand :D

Als wir dann die ersten 2 sahen waren wir schon erleichtert, aber nicht zufrieden gestellt! 2 Pinguine in so ner riesigen Bucht? Doch nach 20 Minuten warten auf weitere Pinguine machten wir uns dann auf um den Sonnenuntergang am Leuchtturm zu erleben. Wie immer ein sehr schönes Naturschauspiel und dazu das gebrüll von Seehunden auf den Klippen direkt am Wasser =P

Als wir dann zurück zum Auto kamen liefen wir einer Gruppe von Asiaten in die Arme, die kamen gerade vom Observatorium. Ivan fragte natürlich direkt wie viele den nun da seinen? Als wir dann die Zahl 15 aus den Worten der Asiaten ermittelten, machten wir uns schnurr stracks auf die kleine "Kolonie" zu betrachten=)

Am nächsten Tag machten wir mal eine Wanderung durch den Regenwald, doch die 2 stündige Wanderung (so war sie ausgeschrieben) verlängerte sich mal kurz auf 4 1/2 Stunden. Wobei wir das verlieren und wieder auffinden von Seth mal mit einrechnen. :D

Danach waren wir so geschafft das wir uns nur noch kurz einen See und einen Wasserfall anschauten bevor wir in einem kleinen Dorf, das nebenbei nur aus Ferienhäusern bestand, nieder liesen.

Am nächsten Morgen machte ich mich schon früh auf um die Gegend etwas zu erkunden, doch außer ein paar Eisvögeln fand ich nicht viel. Diese allerdings wollten mich partout keine Bilderfolge von ihrem beeindruckenden Beuteflug machen lassen =(

Und die Delfine die ab und zu in der Bucht zu sehen sind haben sich auch nach 45 Minuten stillem herrum sitzen am Pier nicht blicken lassen.Aber zumindest hatte ich den Tag mal wieder etwas früher angefangen=P

 

Nachdem die anderen Schlafmützen aufgewacht waren, nahmen wir das Erste unserer Zwei Tagesziele in Angriff. Das hieß "petrified forest" der versteinerte Urwald, also um ehrlich zu sein hatte ich wie immer zu hohe Erwartungen. Ich dachte ich sehe wirklich aufrecht stehende, versteinerte Bäume die majestätisch aus den Fluten ragen. So war es dann leider nicht, trotzdem war es intressant zwischen den versteinerten (liegenden) Baumstämmen rum zu laufen und den Rückweg von er kommenden Flut abgeschnitten zu bekommen =) (Nein, gab keine nassen Füße, musste nur lange genug warten :D)

Bei ein paar der Baumstümpfe konnte man sogar die versteinerten Jahresringe nachzählen!

Doch das sollte nicht das Highlight des Tages bleiben, auf der To-Do-Liste stand ja noch die "Cathedral Cave" also die Kirchen Höhle. Wieder mal mussten wir uns mit den Flut herrum schlagen, doch wir gewannen und konnten uns einen kletter Weg in die Höhle bahnen, nachdem wir die Hufeisen förmige Höhle einmal durchgangen und abgecheckt hatten machten wir uns auf den Rückweg um die Flut zu umgehen =P

Am Abend stand dann noch eine nicht eingeplante Aktivität auf dem Plan, der südlichste Punkt des neuseeländischen Festlands!

Wobei wir feststellen mussten das ich doch weiter von Zuhause entfernt war als die beiden Anderen=(

Allerdings hatten Seth und ich auch unseren Spaß dabei Ivan beim Steine werfen zu zu schauen. Und wenn ich diesmal sage der wirft schlechter als meine Oma dann ist das auch zu 100% ernst gemeint:D

Auf den letzten paar Kilometer bis nach Invercargill wäre uns dann noch fast der Tank komplett leer gelaufen, aber durch meine spritsparenden Fahrkünste und die durch die Schotterstraße begrenzte Höchstgeschwindigkeit von 50Km/h war das alles dann doch kein Problem!

 

Der nächste Tag war ein faulenzer Tag, allerdings gab es was ganz altes zu sehen. Einen Tuatara, eine Art Dino, sieht zwar aus wie ne normale Echse, ist aber wohl nicht mit den anderen Echsenarten verwandt. Das älteste Exemplar in der eigenen aufzuchtstation ist geschätzte 115 Jahre alt!

Nach einem Gang durch den Stadtgarten und einer warmen Dusche ging es dann weiter Richtung "Lake Manapouri".

Die Nacht wahl wohl die spektakulärste von allen. Weit weg von Luftverschmutzung und "Light polution" also dem einwirken von städtischem Licht, sahen wir den wohl besten und schönsten Sternenhimmel den wir je in unserem Leben gesehen haben!

 

Nicht nur die gesammte Milchstraße sondern eine Milliardenscharr an Sternen war am Himmel vereint. Und obwohl keine Sternschnuppen Nacht war, sah ich dennoch 3 Stück in 10 Minuten und dabei hab ich mich nichtmal angestrengt welche zu finden. !!!FANTASTISCH!!!

Am nächsten Morgen begannen wir den Tag mit einem ungewollten Steineflitsch Wettbewerb auf dem eben genannten Lake Manapouri der nicht nur der tiefste See Neuseelands ist, sondern auch einer der schönsten.

Das kann ich nicht genau sagen, da ich leider nicht so viel gesehen habe, die Seerundfahrt hätte nämlich 150$ gekostet, in diesem Moment hätte ich all zu gerne ein Kajak gehabt um den See selber zu erforschen =)

Aber der Name wird mir immer im Kopf bleiben, dazu hat auch eine Reportage beigetragen die ich nur 3 Monate zuvor in Australien gesehen hatte =)

Es ging weiter bis nach Te Anau wo wir uns den Vogelpark mit den einheimischen Kea's und Kaka's anschauten, bevor wir uns dann wieder mal auf eine kleine Wanderung machten. Am Ende fanden wir eine der vielen Wanderhütten und spielten etwas Axt-Zielwerfen :D

Am Abend versuchte ich dann noch so weit wie möglich an Milford Sound herran zu fahren, damit wir am nächsten Tag genügend Zeit haben um das ganze Gebiet um den Fjord ("Sound" im Englischen) zu erkunden.

Doch natürlich lief alles anders, als wir nämlich auf dem Weg waren wurde auf einmal vor uns die Straße gesperrt =(

Zum Glück nur vorrübergehend um die "dicke" Eisdecke zu entfernen, daher hatten wir nun Zeit unser Frühstück nach zu holen und die Gebirgsflüsse entlang zu schlendern. Bevor wir dann endlich den Tunnel durchqueren konnten. Beim warten auf die Grünphase für den Tunnel, machten wir dann Bekanntschaft mit den ersten wilden Kea's. Die allerdings nicht wie alle immer sagen die Dichtungen aus den Scheiben holten, sondern eher auf der Flucht vor den Asiaten im Bus vor uns waren :D

Angekommen am Milford Sound sprang einem direkt der "Mitre Peak", der meist fotographierte Berg Neuseelands ins Auge. Das Wetter war fabelhaft daer beschloß Ivan erstmal für ca. 45 Minuten Bilder zu machen. Derweilen suchten Seth und ich nach Wanderrouten, allerdings waren da nicht so viele wie gedacht, um ehrlich zu sein gab es im Tal selber 2 und auf der einen hatten wir Ivan ja schon an die Fotokulisse verloren!

Der zweite Weg war auch nur eine 15 Minuten Wanderung. Da wir allerdings keine Lust auf die anderen 3-5 Tagestouren hatten die durch die Berge führten, entschieden Ivan und ich uns für eine Rundfahrt durch den Fjord, einmal raus bis auf die Tasman See und dann wieder in den schützenden Fjord. Vorbei an Robbenkolonien und unter Wasserfällen zurück in den Hafen. Eine schöne, spaßige Rundfahrt bei der man mal mehr vom Fjord sehen konnte, allerdings haben sich auch hier wieder jegliche Delfine und Pinguine die versprochen waren versteckt.

Seth hatte sich auf eine der Wanderungen gemacht, wir dachten er bräuchte vielleicht was länger udn fuhren zum Anfang des Weges, allerdings weit und breit kein Seth. Na toll schon wieder verloren!

Aber zum Glük kam er dann zwar nicht vom Wanderweg, sondern aus der gleichen Richtung wie wir. Er hatte nämlich schon nach 30 Minuten genug und zum Glück hatte ihn ein Italiener dann wieder mit in die Stadt genommen. Da hatte er uns dann allerdings beim warten verfehlt und naja hin und her. Der Italiener ist dann mit uns wieder aus den Bergen raus und auf einen Campingplatz nahe Te Anau (der nächst größeren Stadt) gefahren, wo wir ihn dann zum Abendessen eingeladen haben.

Da ich allerdings ein bisschen Weg gut machen wollte, verliesen wir ihn nach dem Essen und fuhren gen Queenstown. Nach 3 Stunden fahren in der neuseeländischen Nacht mit kurvenreichen Straßen etc. fiel ich dann totmüde ins Bett =)

Am nächsten Tag schauten wir endlich nach einer dritten Decke für mich, damit ich ncht mehr frieren musste und liesen auch gleich unsere Windschutzscheibe reparieren, da sich ein kleiner Steinschlag durch Hitze und Kälte zu einem schönen großen Riss entwickelt hatte! Durch die Reperatur mussten wir immerhin keine Parkgebühren in Queenstown zahlen :D

Seth traf sich mit ein paar Freunden die er ein paar Monate zuvor in Wellington kenenn gelernt hatte und wurde bis zum nächsten Tag nciht geshen. Da es schon etwas zu spät für eine große Bergwanderung war (Queenstown liegt ideal dafür) machten Ivan und ich uns auf, allerdings funktionierte sein geliebtes Google nicht so gut und nach einer Stunde auf einem Forstwirtschaftsweg kehrten wir dann wieder zurück zum Wagen.

Eine Freundin aus Melbourne hatte uns geraten umbedingt die "Ferge Burger" zu essen und tatsächlich waren diese Burger wohl die besten die wir je gegessen hatten, das erstaunlich war der relativ geringe Preis für neuseeländische Verhältnisse!

 

Wir machten uns auf in unser Nachtlager!

 

Am nächsten Morgen sahen wir das wir mal wieder direkt am See geparkt hatten und da war ein Sprung ins eisklate Wasser unabkömmlich! Für mich machte das Nummer 2 auf meiner "ich scheuche Equadorianer in kalte Seen Liste":D

Nach der 30 minütigen Fahrt in die Stadt waren unsere Körper dann auch wieder aufgetaut!

 

Wir verständigten uns mit Seth und sammelten ihn wenig später in der Stadt ein.

 

Und das war es auch schon wieder!

Mehr über die Südinsel gibt es im nächsten Eintrag=)

Bis dahin alles gute

 

Der Nille

Das Naturparadise - Neuseelands Südinsel

Donnerstag, 07.08.2014

Hallo aus Neuseeland,

beim letzten mal hab ich ja nun endlich den Van abgeholt.

 

Vom Zelt im Park in einen Luxuscamper mit Dusche, WC, Kühlschrank, Ofen, Mikrowelle und einer Heizung. Also so geshen alles was ich in der ersten Woche in Christchurch nicht hatte:D

 

Am ersten Tag habe ich mich mit unserem dritten Reisepartner getroffen, den ich zuvor im Internet an Land gezogen hatte. Seth ein 25 jähriger Amerikaner, der schon einige Reisen auf dem Kerbholz hatte sah nach einem angenehmen Zeitgenossen aus. Daher wurde er auch direkt rekrutiert und am daraf folgenden Tag sollte es los gehen.

 

Ich war überglücklich ein riesen Bett mit dicken Decken für mich alleine, das bedeutet keine 20 Lagen an Anziehsachen im Schlafsack, sondern wie zuhause in die dicke Decke einwickeln und das alles ohne zu frieren. Das Bett tat mir allerdings so gut das ich vergas mir den Wecker zu stellen um Ivan am Morgen ab zu holen=(

Ich wachte also um 6.30 Uhr auf, schaute auf die Uhr und sprintete zum Flughafen, da ich dort Ivan um 6 Uhr abholen sollte!

 

Ich kam also außer Puste am Flughafen an, doch nirgendswo ein Ivan, also checkte ich mal mein Facebook und machte eine ganz klar equadorianische Entdeckung. Ivan der reinblut Equadorianer hatte es bis zum Gate geschafft, musste also nurnoch warten um in den Flieger zu steigen. Und was macht Mr. Banana schläft einfach mal ein und verschläft seinen Flug. Also musste er einen Tag warten um am nächsten Morgen den Flieger nach Christchurch zu nehemen.

 

Nichts desto trotz begannen Seth und ich mit unserem Plan! Kaikoura eine kleine Fischereistadt nicht weit von Christchurch versprach eine kleine verschlafene Stadt mit französischen Flaire. Hier sind 18 hundert nochwas die Franzosen angekommen und wollten Verträge mit den Eingeborenen Maori abschließen, die armen Frazosen kamen allerdings 3 Wochen zuspät. Die englischen Einwanderer waren ihnen zuvor gekommen. Die Stadt mit ihren französischen Starßennahmen besteht trotzdem noch.

Ich hatte mir wie fast immer ein wenig mehr von der Stadt erhofft. Wenn nunmal mit einiger üppigen Tierwelt geworben wird, will man nicht nur einen Kormoran sehen=(

 

Über ein paar schöne Bergzüge führte uns der Weg wieder zurück nach Christchurch, auf dem Weg traffen wir ein paar Kühe und Schafe die auf der Starße rum irrten und genoßen die Landschaft. Danach führte uns der Weg nach Lyttletown dem Hafebezirk von Chirstchurch. Der wichtigsten Seefrachthafen Neuseelands sah für mich zwar etwas mickrig aus aber OK. Ich denke der Hamburger Hafen hatte nunmal Maßstäbe gesetzt:D

Leider mussten wir feststelen das die Timebell Station die ich besuchen wollte garnicht mehr existierte. Sie wurde bei den Erdeben 2011 schweer beschädigt und wird erst wieder nächstes Jahr der öffentlichkiet zugänglich gemacht =(

Somit war der erste Tag auch schon vorbei und wir suchten unser Nachtquartier nahe des Flughafens um nun hoffentlich Ivan abholen zu können.Wie ich es mir gedacht hatte kann der Jung wohl keine Flugpläne lesen! Da alle Flüge von Melbourne nach Christchurch zur gleichen Zeit fliegen war es mir fast klar das er wie ich um 5 Uhr am Flughafen sein würde! Aber er sagte mir 6 Uhr und um ihm einen kleinen Denkzettel zu verpassen fragte ich auch nicht weiter nach. Wie ich es mir gedacht hatte saß er wirklich schon seit fast 1 1/2 Stunden im Flughafen als Seth und Ich dort um 6 Uhr eintrafen.

Der nun erste Tag mit der gesammten Truppe war erstmal nix besonderes. Wir wollten nun erstmal das erste Ziel erreichen und dafür hieß es ab auf die Piste. Nach etwa 3 Stunden Fahrt, 2 schlafenden Beifahrern und einer atemberaubenden Kulisse auf die Südalpen kamen wir am Lake Tekapo an. Wir, das waren zu diesem Zeitpunkt Seth und ich, machten uns auf um den See etwas zu erkunden.

Seth ist Geocacher, das ist eine Art Spiel beidem Leute aus aller Welt kleine Sachen egl wo verstecken. Die Geocacher können über das Internet einen etwa 50m genauen Standpunkt des Gegenstandes feststellen und machen sich dann per Tipps auf die Suche. Wenn Sie den Cach gefunden haben tragen Sie ihren Spitznamen und den Zeitpunkt des Fundes in das immer beiliegende kleine Logbook ein.

Da er sich das Ziel gesetzt hatte 100 dieser Caches in Neuseeland zu finden war er hoch motiviert!

Ich schaute mir die kleine Kirche des Hirten an und das dazugehörige Denkmal der Hirtenhunde. Da dieser Beruf in diesem Bereich Neuseelands sehr wichtig war.

Nachdem wir unsere Erkundungstour beendet hatten kamen wir dann zurück zum Auto um einen immernoch schlafenden Ivan vor zu finden :D

Wir weckten ihn dann allerdings auf um uns auf den Weg zum naheliegenden Gipfel des kleinen Berges zu machen. Von dort us hatten wir einen atemberaubenden Blick auf den See und die umliegenden Berge, da das Wetter immer schlechter wurde warfen wir noch einen Blick in Richtung Mordor (Herr der Ringe Insider) und verlasen den Berg. Doch bevor wir den Wagen erreicht hatten fand Ivan seinen ersten Geocache und war todglücklich.

 

Die Nacht verbrachten wir am nahegelegenen See der direkt am Mt. Cook, dem größten Berg Neuseelands lag.

 

Am nächsten Morgen sahen wir den wohl schönsten Sonnenaufgang den wir je erlebt hatten. Die Sonne kam gerade so über die Berge und ließ die Berggipfel nur so glühen, dazu spielten die Wolken mit allen erdenklichen Farben, dies war auch gleichzeitig die Geburtsstunde der " Weißt du was ich wirklich gern hab (Do you know what I really like) - Saga!"

Immer wenn die Sonne etwas beleuchtete oder nur ganz sanft berührte musste Ivan sich diesen Satz anhören und raten was die Sonne gerade erleuchtet, was mir gefallen könnte.

 

Leider war das Wetter nicht gut genug um sich zum Mt. Cook auf zu machen, daher verließen wir das Innland und fuhren wieder an die Ostküste. Sven hatte mir Oamaru empfholen, Steam Punk Hauptquartier und Pinguine auf den Straßen=)

Das Steam Punk Hauptquartier fanden wir, eine alte Lagerhalle schon von außen voll mit abstrakter Kunst, aber nicht was ihr denkt! Skulpturen aus Schrott etc. leider wollten wir nicht bezahlen um auch die Ausstellung im inneren des Gebäudes zu sehen. Aber für alle die diese Art der Kunst mögen, auf jedenfall mal besuchen:D

Die Pinguine waren zwar überall ausgeschildert, aber leider fanden wir nur ein Art Pinguin Show, wo man natürlich gleich wieder bezahlen musste. So hatten wir uns das nicht vorgestellt und gingen dann doch schon früher schlafen. Am nächsten Tag mussten wir nämlich früh auf stehen.

Es war WM Endspiel und das wollte keiner von uns verpassen. Nach 120 Minuten bangen war ich dann doch erleichtert und seither höre ich überall: "Wie fühlt man sich nun so als Deutscher!" :D

 

Oamaru musste weichen und machte Platz für die Moreaki Boulders, plump gesagt ein paar große runde Steine an einem Strand. Doch trotz all dem war es einfach eine schöne Erfahrung, gutes Wetter und die verrückten Steine verleiteten uns doch was länger als geplant zu bleiben!

Doch auch diese Zeit ging vorbei und wir machten uns auf in die nächst größte Stadt - Dunedin. Oder auch das Edinburgh der südlichen Hemisphäre, dank der ersten Einwanderer aus Schottland ist die Stadt typisch schottisch. Mit super schönen Bauten, wie der alten Eisenbahnstation, den vielen Kirchen und dem Rathaus.

 

Doch da am ersten Tag nicht so viel Zeit für all das war machten wir uns auf zur steilsten Straße der Welt, wenn ihr die Fotos seht wisst ihr wovon ich rede:D

Man konnte ohne sich zu verränken Michael Jacksons bend-over Trick vorführen!

Obwohl wir die Starße nur einmal rückwärts rauf und runter gegangen sind, hatte ich dennoch Muskelkater in den Waden :D und das obwohl ich die Wochen zuvor fast nur gewandet bin =P

 

Da die Stadt sehr Camper freundlich war, konnte man sich eigentlich überall hinstellen!

Am nächsten Tag erforschten wir den botanischen Garten (sehr empfhelenswert) und natürlich die Innenstadt mit den zuvor genannten Bauten. Natürlich durfte ein Besuch im Museum nicht fehlen, da der Eintritt frei war taten wir das natürlic sehr gerne. Eine schöne Ausstellung von Maori Geschichte, bis zu den Einwanderern. Von damals bis heute!

Am nächsten Tag stand die Otago Peninsula (also die Halbinsel) auf dem Plan. Das erhoffte einzige Schloss Neuseelands und die einzige Albatross Landkolonie waren uns dann aber leider doch zu teuer. Ich denke in Deutschland kann ich viele schönere Schlösser für weniger Geld besuchen und nur wegen ein paar Vögeln die man dann vielleicht sehen kann 30$ aus zu geben war uns dann doch zu viel!

 

Da wir uns alle nach einer Dusche sehnten und für den Tag nichts mehr geplant hatten gingen wir noch ins Schwimmbad und relaxten ein bisschen.

 

Das war es auch vom ersten Teil der Südinsel Erlebnisse.

 

Schöne Grüße

 

Euer Nille  

Christchurch

Mittwoch, 30.07.2014
Hallöchen, nach ein paar Wochen Funkstille habe ich wieder etwas Zeit gefunden =P Also die erste Woche in Neuseeland war, sagen wir mal billig und ungewöhnlich. Morgens um 6 Uhr kam ich also am Flughafen in Christchurch an, das Wetter war sagen wir mal KALT und ich wusste nicht genau wohin mit mir. Aber das sollte mich nicht davon abhalten mich einfach mal auf den Weg zu machen. Auf meiner Wanderung vom Flughafen in die Innenstadt habe ich dann direkt mal die Supermärkte auf dem Weg ausgecheckt um mir ein Bild über die Preise zu machen. (Schon fast sowas wie ein Hobby) In der Innenstadt angekommen habe ich mir erstmal nach einem Platz mit Internet umgeschaut und habe nach langer Suche meine Unterkunft für die nächsten paar Tage gefunden, der Name "Burger King". Warm, gemütlich, Fernseher (wichtig da es gerade auf die Endspiele der WM zuging), Essen (umsonst), Strom und natürlich Internet :D Christchurch wurde mir von anderen immer als eine Art Geisterstadt dargestellt. Ruinen, verlassene Häuser etc. , alles durch das schweere Erdbeben von 2011 hervorgerufen. Davon habe ich allerdings nichts gemerkt, bis ich dann in den Osten des Stadtzentrums ging. Die sonst normale Stadt war hier eine Art Chaos-Kulisse, halb zerstörte Häuser, geschlossene Gebäude überall und dann der Blick in ein Fenster eines damaligen Cafes. Alles als hätte man es stehen und liegen lassen, man kann sich nur vorstellen wie die Leute zum Zeitpunkt des Erdbebens reagiert haben müssen! Allerdings hat die Stadt sich wieder etwas gefangen, es gibt viele Sehenswürdigkeiten und interaktive Dinge an jeder Ecke. Das wohl lustigste war der DiscO-Mat, eine alte Waschmaschine als Jukebox. Sie ersetzt die vielen Discos und Clubs die nach dem Erdbeben schließen mussten. Mein Camp schlug ich mal wieder im Park auf :D Daran war ich ja jetzt schon gewohnt=P Die nächten paar Tage nutzte ich im Burger King um mich etwas auf Deutschland vor zu bereiten denn da wartet schon etwas Arbeit auf mich. Natürlich wie sollte es anders sein nutze ich gerade die schönen sonnigen Tage um im Burger King im Internet zu surfen. Als ich dann allerdings wandern gehen wollte fing es an zu regnen. Aber wie ich seit neustem zu sagen pflege: "Es gibt kein schlechtes Wetter nur schlechte Kleidung"! Also machte ich mich auf den Weg, ich wusste nicht wohin genau, oder wie lange es dauern würde, aber meine Beine trugen mich. Am Ende dieses Tages rekapitulierte ich und stellte fest das meine Redensart war richtig ist, ich aber vergessen hatte das ich schlechte Kleidung hab und daher pitsche patsche nass ins Bett ging. Am nächsten Tag wollte ich dann allerdings doch wissen wie viel ich gewandert war, genau ließ sich das zwar nicht sagen, aber irgendwas über 25km was mir dann doch etwas viel vorkam=) Die letzten Tage nutzte ich dann um mir das Museum und die Art Gallery an zu schauen sehr nett und vorallem kostenlos. Was sehr wichtig war da ich meine billigste Woche einholen wollte. Mit nur 20 $ (15€) eine Woche lang überleben finde ich doch ganz OK. Achja da war ja noch was, Deutschland gegen Frankreich. Für dieses Spiel stellte ich mir den Wecker um 2 Uhr nachts. Allerdings gab ich die Suche nach einer Sportsbar nach 1 Stunde ratlosem durch die Stadt laufen wieder auf. Meine einzige Hoffnung war das Casino und die liesen mich wegen meines Outfits nicht rein =( Die mögen wohl keine Obdachlosen! Also sah ich das Spiel etwas später im Burger King:D Aber das nächste WM-Spiel ließ ich mir auf keinen fall entgehen. Deutschland hatte es immerhin so weit geschafft und spielte nun gegen Brasilien. Es war 8 Uhr morgens und die Sportsbar war gut gefüllt. Das Bier floß und die Leute waren gut drauf. Leider kam ich 10 Minuten zu spät und dachte ich hätte das beste vom Spiel verpasst immerhin stand es schon 1:0 für Deutschland. Nach einem Ballhagel auf das brasilianische Tor und vielen Lobgesängen auf die deutsche Mannschaft trieb mich das regnerische Wetter wieder an meinen Stammplatz im Burger King! Am nächsten Tag war es dann soweit. Der lang ersehnte Van wurde abgeholt und mit 2 anderen Leuten bepackt. Dann ging die Reise los! Aber dazu wie immer mehr im nächsten Blogeintrag. Schöne Grüße aus Neuseeland Euer Nille

Australien Resumee

Dienstag, 15.07.2014

Hallöle,

da mir gerade etwas langweilig ist und ich das sowieso machen wollte kommt nun ein kleines Resumee von meinen beinahe 9 Monaten in Australien.

 

Etwas naiv ging ich mit der Vorstellung nach Australien das man dort:

1. einfach einen Job findet

2. es immer sehr warm ist

3. hinter jeder Ecke etwas lauert um dich zu töten

 

Schon nach der ersten Nacht in Ivans Wohnung wurde ich vom Gegenteil der zweiten These überzeugt. Weiter Höhepunkte dieser falschen These hatte ich dann mehrfach im Van und natürlich in meinen Nächten im Zelt :D

 

Also an alle die denken Australien ist immer schön warm, NARP.

Das stimmt vielleicht für den Norden (Darwin) wo ich leider nie war, aber ganz bestimmt nicht für Sydney, Melbourne und vorallem nicht für Tasmanien.

 

Das mit dem einfach einen Job zu finden habe ich mir schon tausende male durch den Kopf gehen lassen. Und habe festgestellt das ich ja in Deutschland noch nie nach einem Job gesucht habe. Dort war es eher eine Anfrage und dann die direkte Annahme!

Und wenn ein Italiener, oder ein Franzose sagen das es einfach ist, ist das auch nur mit der miserabelen Arbeitslage in deren Ländern verglichen. Daher habe ich mir das ganze doch ganz anders vorgestellt und es hat mich in den ersten Wochen doch sehr runter gezogen.

 

Und von dem Tod hinter jeder Ecke habe ich auch nicht viel mitgekriegt, auch wenn das wohlmöglich stimmen mag, so haben sich meine Ängste zum Glück nicht bestätigt.

Ich dachte ch würde immer erst meine Schuhe ausschütteln bevor ich sie anziehe, das war vielleicht im Outback der Fall, aber nicht in Melbourne!

 

Nach all den falschen Vorstellungen nun mal ein paar wahre.

 

Australien ist wirklich super schön, hat einen Fassettenreichtum wie die wenigsten anderen Länder die ich kenne.

 

Die Australier sind wirklich überaus nett und hilfsbereit. Vorallem wenn man sich auf dem Land befindet merkt man das sehr.

 

Die 9 Monate waren einfach super schön, ich habe Freunde fürs Leben gefunden wie z.B. Ivan und habe sehr viel erlebt. Ich denke mit dem was ich "durchgemacht" habe, habe ich viele wichtige Dinge für die Zukunft gelernt. Ich kann auf meinen eigenen Füßen stehen und habe gelernt auch mit etwas schwierigeren Situationen um zu gehen.

Ich habe eigentlich alles erreicht was ich wollte, wenn auch das eine oder andere nicht so gelaufen ist wie ich mir das gedacht hatte=P

 

Also Reisetipp für euch alle Australien.

 

Aber leider muss man meiner Meinung nach schon 1-2 Monate einplanen um das ganze wirklich genieß zu können!

 

Schöne Grüße

 

Nille

Tasmanien

Sonntag, 06.07.2014

So da bin ich wieder!

 

Nun zu meinem letzten Eintrag aus Australien (über Australien).

 

Meine kleine Reise durch klein Neu Seeland wie es auch genannt wird. Tasmanien ist nun wirklich nicht mit den anderen Staaten in Australien zu vergleichen. Das Wetter ist zwar ähnlich wie in Melbourne aber die Landschaft erinnert doch eher an Neu Seeland und von den Breitengraden passt das auch eher :D

 

Ich nehm also Dienstag Abend den Geist von Tasmanien, die Fähre, nach Devonport, ein kleines Städtchen im Norden von Tasmanien. Auf der etwa 10 stündigen Überfahrt lernte ich ein paar Leute kennen die ihr Ferienhaus auf Tasmanien haben und in Melbourne oder Umgebung leben. Ein schönes Leben :D

Obwohl ich den schönen Liegesessel gebucht hatte schlief ich dann doch lieber auf dem Boden.

Mein Plan für Tasmanien war mit nur 200$ aus zu kommen, mal die Fährfahrt und den Rückflug exclusive. Das bedeutete per Anhalter fahren und keine großen Restaurant besuche :D

Wir kamen also um 6 Uhr Morgens in Devonport an, doch befor ich meine 7 Sachen gepackt hatte und bereit war mich an den Straßenrand zu stellen waren die möglichen Anhalter schon über alle Berge! Als Greenhorn in dem Buisness hatte ich keine Ahnung und war auch noch etwas schüchtern den Daumen zu zücken. Daher ging ich erstmal in die Stadt und wanderte etwas herum. Nach etwa 2 Stündchen ging ich dann ins Infobüro. Die sagte mir das der nächste Bus nach Cradle Mountain, meine Ziel in einer Stunde abfährt, der nächste Wäre dann in 5 Tagen. Da ich mich noch nciht so wohl fühlte per Anhalter zu fahren und angst hatte das mich keiner mit nimmt und ich dadurch meine ganze Reise ruiniere bezahlte ich den Tassie Link und fuhr schnurrstraks nach Cradle Mountain. Dort angekommen musste ich dann ach noch Eintritt in den Nationalpark zahlen. Da war die Hälfte des Budgets schon futsch =P

Da war ich nun 12 Uhr Cradle Moutntain National Park am Anfang des ca 80km langen Overland Tracks. Die ertse Hütte war 4-5 Stunden und 10km entfernt. Da es um 17 Uhr dunkel wird und der Bus bis zum Anfang des Tracks erstmal 30 min braucht musste ich mich sputen um die Wanderung zu beginnen.

Zum Glück schaffte ich es dann gerade rechtzeitig vor Sonnenuntergang in die erste Hütte. Und das obwohl ich den 35kg Rucksack über die höchste Erhebung der Wanderung hiefen musste und das Wetter jetzt auch nicht so meinen Vorstellungen entsprach:D Regen und Wind haben mich dann doch etwas durchgekühlt. Aber zum Glück wartete ja eine schöner warmer Gasofen auf mich. In der Hütte hatten sich schon 3 Franzosen nieder gelassen, die sich bei der Arbeit auf der Plantage kennen gelernt hatten und sich für einen kurzen Trip auf dem Overland Track entschieden hatten. Leider wanderten die Jungs schon wieder zurück und ich musste am nächsten Tag alleine weiter wandern.

Es klappte alles super, auf der nur 8 km Strecke zur nächsten Hütte war es fast eben und es gab einen schönen Aussichtspunkt zu einem Bergsee, Lake Will!

Die nächste Nacht durfte ich dann alleine in der Hütte verbringen, was mir garnicht gefiel. Eigentlich hatte ich mir das alle anders vorgestellt, ein zwei Stunden Wandern und dann trifft man eine andere Wandergruppe an die ich mich anschließen kann, das war der Plan. Doch ich ging wahrscheinlich gerade zur falschen Zeit los =( Keiner auf dem Weg!Der nächste Tag hatte es in sich, 17km rauf und runter. Endlich an der riesigen Hütte angekommen genoß ich den wundervollen Ausblick auf Mount Oakleigh der direkt vor der Tür lag. Abends kamen zum Glück noch zwei ältere Damen in die Hütte, sodass ich wenigstens nicht schon wieder alleine in der Hütte schlafen musste. Sie erzählten mir von ihren bisherigen Erfhrungen mit dem Overland Track. Die eine der Frauen "Wendy" hatte den Overland Track schon 7 mal zuvor bewältigt!

Am nächsten Tag ging es für alle frph aus den Federn und weiter zur nächsten Hütte mit zwischenstopp auf dem höchsten Gipfel Tasmaniens dem Mt Ossa.

Als ich davor stand sah er noch so klein und einfach zu bezwingen aus, also startete ich ohne meinen großen Rucksack auf den Berg, den Rucksack ließ ich gesichert vor Raben am Fuße des Berges stehen. Eine gute Entscheidung im nachhinein:D

Also die erste Stufe des Weges zum Gipfel war schon nicht ohne aber einfach zu bewältigen, trotzdem fragte ich mich schon wie die älteren Damen das geschafft hatte. Doch als ich am vermeindlichen Gipfel stand fiel mir auf dass das ja garnicht der Berg ist =(

Also ging es weiter der Weg wurde immer schwieriger und mein Respekt für die Damen wuchs von Minute zu Minute. Die letzten paar Meter zur zweiten vermeindlichen Bergspitze ware mehr klettern als wandern!

Dort angekommen wollte ich mal Zuhause anrufen, denn man sagte mir das man Empfang vom Gipfel hat:D Einer der Gründe wieso ich dort rauf wollte. Doch nix von Empfang.

Bis ich dann merkte das ich noch garrnicht auf der Spitze war =(

Es ging wie zuvor weiter und als ich dann endlich auf dem Gipfel ankam hinterlies ich eine Nachricht auf dem Anrufbeantworter und machte mich auf den Rückweg.

Auf der 4ten Hütte angekommen war ich mal wieder allein =(

Der Nächste Tag brachte mich an 3 Wasserfälle, ganz schön und ganz schön laut, aber leider nicht so imposant wie die die ich in Skandinavien gesehen hatte =P

Auf der nächsten Hütte traf ich dann auf zwei Jungs aus Sydney, mit denen ich mich nett unterhielt und zu ersten mal auf der Wanderung Karte spielte:D

Der nächste Tag war der schlimmste, da ich eine Hütte übersprang musste ich nun an die 15km wandern und das bei strömendem Regen. Der erste und vorletzte Tag waren naß und kalt die Anderen Tage waren ungewöhnlich schön und sonnig. So hatte ich mir das nicht vorgestellt aber natürlich war ich positiv überrascht und froh das es so war wie es war.

Am vorletzten Tag auf der Hütte angekommen war ich nass bis auf die Unterhose und durchgefroren. Nur leider war diesemal kein schnell angezündeter Gasofen vorhanden sondern ein schöner aber viel zu langsamer Kohleofen. Das kleine Hüttchen direkt am Lake St Claire war wie von vor 100 Jahren. Doch bis ich den Kohleofen zu einer schönen warmen Glut gebracht hatte war ich fast erfroren:D

Die Nacht war ich wieder mal alleine, aber zum Glück war Sie trotz der eisigen Temperaturen draußen nicht die kälteste, da das Öfchen einen guten Job leistete.

Am nächsten Morgen war der Frost überall zu sehen, trotzdem entschloss ich mich ein bad im See zu nehmen:D Eine der schlauten Ideen die ich hatte. Nicht so kalt wie die kältesten Seen und Flüsse die ich in Skandinavien getestet hatte, aber immernoch kalt genug um mich schnell auf zu wecken lies ich mich also ins kühle Nass fallen.

So schnell wie ich rein geplumst war, war ich auch wieder draußen!Die letzten 11km bis zum Lake St Claire Infozentrum waren eine leichtigkeit. Unter Fahrnen so groß wie Bäume und einigen neuen Vogelarten ging es bis zur Platypus Bay an der ich mir eine Sichtung erhoffte, aber leider war der Name nicht Programm.

Also verbrachte ich noch eine Nacht in Lake St Claire und machte mich am nächsten Tag auf zum Highway 1! Auf dem ich dann per Anhalter Peter, einem älteren Herren der an der Westküste arbeitete im Bergbau arbeitet und in Hobart wohnt, mit nach Hobart genommen wurde.

 

In Hobart angekommen hatte ich dann noch eine ganze Woche Zeit mich aus zu toben.

Ich hatte mir fest vorgenommen nach Port Arthur zu fahren, einer alten Strafanstalt auf einer abgeschotteten Halbinsel nahe Hobart und ich wollte auf die Spitze des Mt Wellington, sozusagen dem Hausberg von Hobart, klettern.

Da das Geld knapp war und nicht für ein Hostel reichte machte ich mich auf eine schönen geschützten Platz im Park zu finden.

Ich fand wirklich den PERFEKTEN Platz, 5 min zu Fuß ins Stadtzentrum, Sanitäranlagen um die Ecke und dazu noch einen schönen Blick auf die Stadt.

Also erforschte ich in den Nächsten Tag die Stadt ein wenig genauer.

Ich ging auf den alten Salamanca Markt direkt am Hafen und stöberte durch die Museen und Geschichten der Stadt.

Hobart die zweit älteste Stadt Australiens nach Sydney, hat eine "lange" Geschichte.

Diese Geschichte wurde dann auf der Fahrt ach Port Arthur etwas genauer erläutert, wir machten Stopp an der ältesten Brücke Australiens und am Ende in Port Arthur. Ich hatte mir tiefere Einblicke in die Geschichte erhofft, aber es war trotzdem sehr intressant. Die Starfanstalt, besser Strafkolonie war am Ende ihres schaffens so beliebt, das Leute nur eine Straftat begingen um nach Port Arthur zu kommen. Denn hier kriegten Sie das was Sie daheim nicht hatten, Unterkunft, Essen, medizinische Versorgung etc.

Also wie gesagt sehr intressant. Auf dem Heimweg machten wir dann noch eine teuflische Entdeckung, wir gingen nämlich in den Tasmanian Devil Wild Reserve. Wo ich endlich einen tasmanischen Teufel sehen konnte, wenn auch nicht in freier Wildbahn wie erhofft, aber immerhin.

Am letzten Tag in Hobart war ich dann so geizig das ich mir nicht den Bus zum Flughafen gönnte, sondern die 20km einfach ging.

 

Somit endet meine Geschichte in Australien also.

 

Aber der Blog wird nicht aussterben:D

 

Ich bin nämlich schon im nächsten Land aus dem ich berichten werde!

 

Bis zum nächsten Eintrag=)

 

Euer Nille

Melbourne Klappe die Zweite

Freitag, 04.07.2014

Hallöchen und Wilkommen zu Melbourne die Zweite!

 

Wie beim letzten mal schon erwähnt hat es mich wieder nach Melbourne gezogen, mit der Hoffnung dort wieder arbeiten zu können und ein paar bekannte Gesichter wieder zu sehen!

 

Das eine oder andere an diesem Plan hat sogar geklappt.

Ich saß also im Mc Donalds um etwas Internet zu ergattern und um mich dann endlich mal bei Ivan zu melden den ich schon lange gefragt hatte ob ich seine Couche für ein paar weitere Nächte surfen könnte. Der meldete sich zum Glück direkt, allerdings musste alles schnell gehen er hatte nämlich noch ein Treffen in der Uni. So schnell wie möglich packte ich meine 7 Sachen verabschiedete mich von Alan und Milan und machte mich auf nach Carlton!

Ivan war zum Glück noch da, obwohl ich zu spät war! (Gott sei Dank die equadorianische Zeitverschiebung)

Da war ich also wieder auf der Luftmatratze auf der alles vor ca. 7 Monaten angefangen hatte :D

Das einzige was sich verändert hatte war einer der Mitbewohner =P Da Anton's Platz (der verrückte Schwede) schon 2mal neu vergeben worden war, lebte nun Cynthia mit in der WG. Cynthia ist eine alte Freundin von Ivan aus Equador, die genau wie Ivan in Australien ihren Master macht.

Die war leider nicht so erfreut über meinen Besuch da Sie im Unistress war (Man sollte nunmal nicht erst in den Urlaub fliegen und dann für die Prüfungen lernen!)

 

Also zog ich vom Wohnzimmer in Ivan's Zimmer.

Froh wieder etwas konstantes in meinem Leben zu haben, wollte ich gleich mal nach meinem alten Job fragen, allerdings klappte das nicht wie erhofft. In den 1 1/2 Monaten die ich in Melbourne verbracht habe hatte ich zwar das Vergnügen 4 oder 5 mal wieder am Arbeitsplatz zu erscheinen, aber nunmal nichts stetiges =(

Daher musste ich schauen wie ich mich über Wasser halte.

 

Zum Glück bot mir Ivan an für die restliche Zeit in seinem Zimmer zu pennen. Ich war froh eine bleibe zu haben und etwas Zeit mit ihm verbringen zu können und er genoß etwas Abwechslung, vorallem beim Essen :D

 

So vergingen die Wochen, ich suchte natürlich nach Jobs, aber wer stellt mich schon für 1-2 Monate ein. Außer einem sehr schlecht bezahlten Flyerverteilerjob habe ich dann leider nichts gefunden=(

 

Immerhin habe ich all diejenigen die noch im Sharehouse wohnen wieder getroffen und hatte ein spaßige Zeit mit Ivan. Obwohl ich sehr viel Zeit damit verbracht habe das schlechte Wetter zu ignorieren und mich durch meine Filmsammlung zu schauen habe ich dennoch wieder neues in Melbourne gesehen und erlebt!

Lange Gespräche mit Felipe (dem Chilenen) und spaßige Partynächte auf denen man neue Bekannschaften gemacht hat haben mich dann von dem ganzen drum herum das nicht ganz so perfekt war abgelenkt. Über Felipe habe ich wieder neue Freunde gemacht. In der Zeit die Ivan in Asien war wurde sein Zimmer vermietet, so kam Jim ins rennen, ein Ire aus Dublin mit dem man immer einen heben konnte, spaß haben konnte und so wie ich am Ende ein paar Workouts absolvieren. Der Typ ist einfach ne Bombe :D

Über Jim habe ich dann auch Hartley und Reedy kennen gelernt. Ein Brite und ein Inder die beiden besten Freunde von Jim und Felipe! Ich habe viele lustige Abende mit den 4 verbracht. Dadurch habe ich mein Englisch nochmals verbessern können, da Jim redet wie ein Wasserfall musste ich mich bei jedem Gespräch zwar anstregen ihn zu verstehen, aber am letzten Tag konnte ich fast alles was er gesagt hat verstehen :D

Aber nicht nur mein Englisch habe ich verbessert, auch mein Spanisch hat eine 200% Steigerung erhalten. Von 5 auf 10 Wörter :D

Das alles Dank der Equadorianer in Melbourne und Ivan's Connections, so bin ich auch der equadorianischen Kultur immer näher gerückt. Den einen Tag mit typisch equadorianischem Essen, den anderen Tag bei einer Vorlesung über Ideen für und um Equador und natürlich (Ivan zu liebe) das Spiel Equador gegen Schweiz der WM. Leider verlief letzteres nicht so wie sich das die gesammte equadorianische Gemeinde Melbournes vorgestellt hatte =P

 

Alles in allem wurde die Zeit dann mit einem kleinen Umtrunk mit allen neuen und alten Bekannschaften aus Melbourne besiegelt.

 

Die Zeit in Melbourne wird für immer in mir sein und ich schaue jetzt schon mit einem tränenden Auge zurück.

 

Aber nichts desto trotz bin ich auch froh bald wieder daheim zu sein=)

 

Also bis dahin

 

Euer Nille

Sydney nach Melbourne via Abenteuer

Donnerstag, 26.06.2014

Hey,

also meine Reisepartner hatte ich mir über das Internetportal Gumtree gesucht, mit dem man hier in Australien so einiges machen kann!

So habe ich z.B. meinen Job gefunden, mein Sharehouse, den Van, den Van verkauft und vieles mehr :D

 

Also Alan der Ire (wird das so geschrieben?), suchte also nach ein paar Mitfahrern für sein kleines ca. 1 wöchiges Abenteuer. Um nicht mit komplett Fremden zu fahren traf ich mich vorerst mit ihn in einem schönen Pub am Circular Quey dem Knotenpunkt der ganzen Fähren und der Punkt zwischen Harbour Bridge und Oper.

 

Also es ging los am Samstag Morgen um 9 Uhr =)

Ich machte mich also früh auf, da ich zu geizig war mir ein Zugticket zu kaufen wanderte ich die ca. 5 km mit all meinem Gepäck (ca. 35-40kg) bis zu unserem Treffpunkt, dabei überquerte ich die Harbour Bridge mit einem super schönen Blick auf Sydney!

 

Doch dann ging die Reise erst richtig los=)

Von Sydney ging es schnurstracks nach Gullway, einem kleinen Örtchen das nur durch seine 10 meter Hohe Statue eines Schaffes bekannt ist :D

Danach ging es weiter bis nach Canberra, da einfach Sightseeing zu unspektakulär ist fuhren wir mit dem Kajak über den See der die Stadt teilt und machten Bekannschaft mit sehr kaltem Canberra Wasser. War das eisig:D

Zum schlafen fuhren wir dann etwas auserhalb in die Berge. Was mir nicht bewusst war, war das es dort doch sehr kalt werden kann! Ich also mit meinem Sommer Zeltchen und meinem dünnen Schlafsack ab zum schlafen:D Von wegen ich fror die ganze Nacht und konnte fast kein Auge zu machen (das war von da an fast jede Nacht so :D)

Am nächsten Tag ging es wieder nach Canberra nun etwas ganz gewöhnliches Sightseeing zu Fuß =P Aber trotzdem machten wir wohl trotzdem mehr als alle anderen Touristen da wir die Stadt komplett zu Fuß abgingen das waren an dem Tag schonmal so um die 15km =)

Ansonsten ist zu Canberra nicht sehr viel zu sagen, ein paar Prachtbauten und Regierungsgebäude und unmengen an Memorials also Gedenkstätten. Alles sehr schön und umsonst, aber nichts was der Stadt nun Charakter oder Charm verschaffen würde. Danach ging es weiter Richtung Kosioskou National Park. Ein wirklich schöner Campingplatz mit super Küche um Filme zu schauen und ein paar netten Kängurus die dir Morgens auch mal auf die Pelle rücken :D

Das Highlight war allerdings die Erklimmung des höchsten Berges Australiens den Mt Kosioskou mit ehm ich glaube es waren etwas über 2000 Metern =)

Die Wanderung dorthin war schön aber laaaaaang, da Alan ein GPS dabei hatte konnte er abends die genau Strecke erfassen! 25,7 Kilometer, daher taten meine Füße also so weh:D

 

Am nächsten Tag verliesen wir das Gebiet und machten uns auf in die Alpen=P natrülich nur der Fake aus Australien. Aber immerhin waren wir die ersten Schnee 2014 sahen :) In Hotham wanderten wir dann wieder durch die Pampa und gingen Abends dann auf einen verregneten Campingplatz. Mein Zelt war natürlich nicht wasserdicht, daher verbrachte ich die Nacht in Milans Zelt dem anderen Weggefährten aus Berlin.

 

Da es nichts mehr für uns zu sehen gab und Alan einen engen Zeitplan gestrickt hatte verliesen wir die Alpen und fuhren für unsere letzten Nächte an die Küste. Der Willsons Promotory National Park wurde von so vielen hoch gepriesen und das verdient! Die Küste war sogar bei schlechtem Wetter wunderschön und am nächsten Tag erklommen wir den Höchsten Berg in der Umgebung gefolgt von einer Kajak fahrt durch das Dickicht des kleinen Flüsschens. Leider habe ich auch dort vergebens nach Platypusen gesucht =(

 

Am nächsten Tag nahmen wir Kurs auf Melbourne. Früh morgens kamen wir schon an, doch damit war unser Programm nicht vorbei! Diesmal erkundete ich die Stadt wie noch nie zuvor, ebenfalls mit dem Kajak und das klappt bei Melbournes lage direkt am Yarra River perfekt. Nachdem wir die Paddeltour beendeten verabschiedete ich mich von den beiden neuen Wegbegleitern, diese fuhren nämlich am nächsten Tag für 2 Wochen nach Tasmanien dort wo ich mich jetzt gerade befinde :D

 

Doch mich hielt es in Melbourne und glücklich wie ich bin nahm mich Ivan der Equadorianer von meinen ersten 2 Wochen in Melbourne mit offenen Armen bei sich auf !

 

Das war die kurze aber spannende Geschichte meiner kleinen Reise von Sydney nach Melbourne.

 

Bis zum nächsten Eintrag

 

Der Nille

Sydney

Donnerstag, 26.06.2014

Hallöchen,

da bin ich auch mal wieder, ich weiß mal wieder viel zu spät! Aber wie sagt man so schön besser spät als nie =P

 

Also vom Weg nach Sydney hatte ich ja schon berichtet, nun folgt der Höhepunkt der Story und der Tiefpunkt meiner Nerven :D

Also gerade über die Harbourbridge gefahren, nix von der Stadt gesehen, da es sehr nebelig war, Juli und Luke keine genaue Ahnung wo es hin geht und ich als einziger der noch nie in der 7 Millionen Metropole war am Steuer.

"Da lang, nein da lang, oh ja hast recht!" und da soll man dann wissen wo hin. Zu meiner Freude war Borris wieder in Party Stimmung und bockte wie ne alte Ziege, da keiner von uns je mit dem Auto durch Sydney gefahren war wusste auch niemand wirklich wo man am Besten nach Kings Cross (unserem heiß ersehnten Ziel) kommt =(

Dazu blieb Borris dann einfach mal auf einer der Hauptverkehrsadern der Stadt stehen, zu unserer Freude *zornig guckender Smiley >:( !

Zum Glück half man uns dann nach 3 Ampelphasen den Bock über die Kreuzung in eine Parkbucht zu schieben, von da an sprang er dann auf einemal wieder an. Ich kann meinen Zorn zu dieser Zeit zum Glück nicht 1 zu 1 wiedergeben, anderenfalls würde die Tastatur nun leiden :D

Naja auf jeden Fall lief er mal wieder wenn auch nicht perfekt *räusper .

Nun fuhren wir also mit aufheulendem Motor und stetigem wechsel zwischen Vollgas und kein Gas durch die Innenstadt Sydneys wohlwissend das Borris jeder Zeit mal wieder einen seiner Denkermomente haben könnte in denen er seine Ruhe braucht um nach zu denken=)

Wir waren zumindest eine Attraktion für alt und jung, mit aufheulendem Motor an der roten Ampel und mit 20 km/h über die 50er Zone, waren wir die coolsten weil wir Cruisten.

Also endlich in Juli und Lukes altem Viertel angekommen ging es nun um die Frage wohin! Luke kannte da eine super Straße wo man um sonst stehen konnte, er wusste nur nicht wo Sie geanu ist, bzw. wie man dort hin kommt=( Also ging es erstmal in irgend ein Hintergäßchen:D Dort standen wir dann erstmal für ein paar Tage. Wir duschten im nahe gelegenen Hostel und naja kämpften uns durch den Tag :D

Wir verteilten unsere Flyer für unseren Van in den Hostel in ganz Sydney und genoßen die Zeit, soweit das ging. Ich machte mich ab und zu auf kleine Erforschungstouren zur Harbour Bridge und zur Oper, durch den Botanischen Garten und durch die Innenstadt bis hin zum Darling Harbour wo sich mein Schatz befand=) (Erläuterung folgt später).

Naja irgendwann war es für Jannis und Marcel auch so weit Sie mussten sich von ihrem Santiano (wie Sie ihren ford Falcon getauft hatten) verabschieden und zu unserem Glück kamen Sie in unserem Dusch-Hostel unter was es für uns etwas einfacher machte dort unemerkt zu duschen =)

Achja da war ja noch was mein Tor zu Mietwagen, der 21te Geburtstag, viel erwartet hatte ich nicht, aber ich hatte einen Wunsch, ich wollte mit den Jungs einmal richtig Essen gehen und das taten wir dann auch und zwar in meinem Schatz:D dem Hard Rock Cafe Sydney. Das Essen war so gut das Julian erstmal ein Tischgebet sprach bevor wir die leckeren Speißen verschlangen:)

Danach gingen wir dann noch zu einer alten Bekannten aus unserem Englisch LK, die noch für diese Nacht in Sydney war! Zusammen mit ihr und einer Freundin gingen wir in einen der angesagten Clubs im Darling Harbour. Es wurde schön gefeiert !

Nachts dann wieder am Van wollte ich noch etwas mit meinen Besten Kumpels aus Deutschland reden, doch irgendwie haben wir es dann doch nicht mehr geschafft =( SCHADE

Aber das Leben ging weiter! Wir trafen durch Zufall einen alten Bekannten aus Rainbow Beach, einer der Schweizer die Wir dort kennengelernt hatten war zu der Zeit noch in Sydney und weil er nichts zu tun hatte ging er erstmal mit uns feiern :D

Bevor er sich dann wieder auf den Rückweg machte feierte er aber noch seinen Geburtstag mit uns in unserem Lieblingspub O'Mahlleys!

 

Nachdem wir Lukas verabschiedet hatten dauerte es nicht mehr lang bis wir uns auch von Marcel und Jannis verabschieden mussten! Um das noch einemal gebührend zu feier gingen wir für einen Karaoke Abend wieder ins O'Mahlleys. Wir verzauberten den Pub mit unseren Gesängen und feierten uns für unsere Reise. Es war traumhaf!

Nachdem Jannis und Marcel dann gen Thailand flogen waren wir in Hochtouren Borris an den Man zu bringen. Ein paar Franzosen intressierten sich sehr für Borris und kauften ihn letztendlich!

Und so war dann auch unsere Zeit gekommen.

Juli flog nur einen Tag nach dem Verkauf nach Vietnam um dort die Küste mit dem Motorrad zu erforschen, Luke hatte endlich einen Job gefunden und ich machte mich mit einem Iren und einem anderen Deutschen auf ein Abenteuer Richtung Melbourne, meiner zweiten Heimat auf !

 

Doch zum Abenteuer erzähle ich euch das nächste Mal mehr.

 

Schöne Grüße aus Australien

 

Euer Nille

Byron Bay

Dienstag, 20.05.2014

Da bin ich auch schon wieder!

 

Also wir machten uns auf in das nahe gelegene Byron Bay. Es war wieder mal eine Premiere, da wir zum ersten mal auf einem Campingplatz übernachteten.

 

Und obwohl wir uns in Byron Bay am längsten aufhielten gibt es doch eigentlich am wenigsten zu erzählen! Wir schlugen unser Lager auf und entspannten für ein paar Tage auf dem Campingplatz. Entspannen war in diesem Fall ein Mix aud noch länger schlafen, sich um unser kaputtes Auto kümmern und Abends etwas feiern gehen=)

Das mit dem Auto war nur dank der tatkräftigen Unterstützung von ein paar Nachbarn möglich, die waren nämlich zum Glück deutsche Mechaniker und halfen uns aus. Das ganze klingt nicht spektakulär, aber ich habe zum ersten Mal einen Einblick in die ganze maschinerie eines Motors bekommen und wir haben durch zuschauen und zuhören viel viel über Autos gelernt. Der Campingplatz war super und so auch unsere Nachbarn, da gab es den Budhisten der gefühlt den ganzen Tag betrunken in seinem Zelt saß und einen mit den immer gleichen Geschichten bequatscht hat. Beim ersten Mal war das ganze auch sehr intressant als man dann allerdings die Geschichten auswendig konnte war es eher störend=P

Dann gab es noch Matze und Crew, ein paar Norddeutsche die sich irgendwie auf dem Campingplatz zusammen getan hatten. Matze war übrigens der Mittelsmann zwischen uns und den Mechaniker, nochmals vielen Dank dafür.

Und zu guter letzt unsere ebenfalls deutschen Nachbarn die gefühlt den ganzen Tag bekifft waren!

Wie gesagt wir waren ein paar mal in der sehr touristischen Stadt Byron Bay feiern und ich hab einen Trip zum Great Barrier Reef gewonnen. Wie ?

Eine lustige Geschichte! Also in diesem Club in den wir immer gegangen sind gab es jeden Abend ein paar Contests. Natürlich konnte ich mir das nicht entgehen lassen mich zum Affen zu machen :D Aber wie sich herrausstallte war ich nicht der Affe. Also jeder der 7 Leute auf der Bühne bekam ein gefrorenes T-shirt, wer dieses zuerst angezogen bekommt gewinnt den Preis, gesagt getan und drin war ich :D

So einfach war es noch nie etwas zu gewinnen, aber leider musste ich den Trip abgeben, da ich ja auf dem Weg in die andere Richtung war =(

Dafür konnte sich Matze für seine tatkräftige Mithilfe über einen Trip ans Great Barrier Reef freuen.

Nach einer Woche verliesen uns dann Marcel und Jannis da die Beiden nach Sydney mussten um ihre Karre zu verkaufen. Wir blieben noch etwas, nicht zuletzt wegen unserem Borris der noch nicht wieder auf dem Damm war =(

Aber durch Marios und Annas Hilfe (Die beiden deutsche Mechaniker) war er dann endlich wieder fit.

Auch dafür nochmal vielen Dank!

Viel zu spät, aber immerhin noch rechtzeitig vor unserer Abreise aus Byron Bay, gingen wir dann endlich an den Strand und den östlichsten Punkt Australiens!

Ein super schöner Fleck und dazu geiles Wetter.

Danach ging es dann weiter Richtung Sydney.

Borris lief wieder 1A doch leider wehrte das nicht all zu lange, am ersten Morgen nach der Abfahrt aus Byron Bay gab es wieder erste kleine Probleme. Je näher wir Sydney kam, desto schlimmer wurde es. Aber erstmal machten wir im Booty Booty National Park auf einer Halbinsel 300km nördlich von Sydney einen Zwischenstopp. Der Platz war super, mit allem was das Camperherz begehrt. Leider war das Wetter nicht so schön, aber das konnte uns nicht davon abhalten uns in die Wellen zu werfen. Wellen so groß wie ein Haus, sowas hatten wir noch nie gesehen. Also spielten wir Waschmaschine und liesen uns von den Wellen durch die Luft wirbeln und ans Land spülen.

Klingt verrückt, aber das ganze war so entspannend und ein Segen für die Seele!

Danach verzogen wir uns in den Van und dort machte ich das größte Geschäft des Lebens, bei einer Partie Risiko konnte man 1. Gewinnen und einen Film für den Abend aussuchen dürfen, 2. Kochen oder 3. 2 mal Abwaschen. Da wir noch nie mit Einsatz gespielt hatten, hatte ich auch noch nie gewonnen. Doch an diesem Abend überrannte ich die Welt mit meiner Armee und war der glückliche Gewinner:D

Am nächsten Tag fuhren wir dann bis nach Sydney!

 

Doch was in Sydney so alles geschehen ist erfahrt ihr beim nächsten Mal=P

 

Schöne Grüße

 

Euer Nille

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